Surfer Kids on Tour

Warum Hawaii?

Jeder kennt sie, diese Traumländer, die einen nicht mehr loslassen. In denen man einfach mal etwas mehr Zeit verbringen möchte. Bei uns ist dieser Ort: Maui. Die entspannten Menschen, das wunderbare Klima, das Meer, die Strände, die Landschaft, die Surfer, einfach alles!

Nachdem wir 2006  eine 3 wöchige Rundreise über die Hawaiianischen Inseln gemacht haben, wollten wir dieses wundershöne Fleckchen Erde unseren Kindern zeigen.

Wir haben uns für die 2 monatige Reise mit den Kids dazu entschieden nur eine Ineln zu besuchen. Die Idee war, tatsächlich anzukommen und den Kindern in der Zeit nicht zuviel zuzumuten. Da es die erste große Reise mit Kids war, mussten auch wir erstmal testen wie gut das klappt.

Vorbereitung

Wo wollen wir wohnen?

Im ersten Ansatz war die Idee natürlich ein schönes Strandhaus zu mieten... es brauchte keine lange Recherche um diese Idee, sagen wir mal, etwas anzupassen...

Unsere Bedingungen für eine Unterkunft waren: Strand- bzw. Meernah und 2 getrennte Schlafzimmer. Man sollte meinen, dass lässt sich finden. War aber leider nicht so ganz einfach. Nach wochenlanger Suche haben wir dann aber tatsächlich eine bezahlbare Wohnung mit direktem Meerblick vom Balkon, 2 Schlafzimmern, Bad, Küche und Wohnzimmer gefunden. Das Pool an der Anlage war dann noch das i-Tüpfelchen.

Die Highlights in 7 Wochen Mauii

Die Reihenfolge unserer Highlights stellt keine Wertung dar. Wir wollen hier lediglich ein paar Dinge zusammenfassen, die uns als Familie mit 3 relativ kleinen Kindern (4 Monate und 2 mal knapp 6 Jahre) besonders gut gefallen haben!

1. Ein großes Highlight ist es natürlich soviel Zeit für nur eine Hawaiinsel zu haben! Wir sind nie gehetzt, können auch mal einen Tag vertrödeln und haben nie das Gefühl etwas nicht zu schaffen!

2. Die Strände auf Maui sind einfach absolut traumhaft - genau sie wie man sich einen Traumstrand vorstellt. Uns hat es besonders der Palauea-Beach an der Makena Road in Wailea angetan. Hier kommen nur wenige Touristen hin, der Strand wird wenn dann überhaut von Einheimischen genutzt und das auch nicht sehr viel. Es gibt ein paar Bäume die Schatten bieten (das ist an vielen anderen Stränden nicht der Fall): Die kleine Bucht ist etwas windgeschützt und man hat einen traumhaften Blick auf Molokini. Auf der linken Seite kann man toll schnorcheln (auch mit den Kids gut möglich). Absolut phantastisch ist, dass man hier in der Walsaison quasi jeden Abend vom Strand aus Buckelwale sehen kann. Schildkröten haben wir auch schon mehrere gesehen.

3. Haleakala bei Sonnenuntergang. WIr haben uns ganz bewusst für den Sonnenuntergang auf dem Haleakala entschieden. Zum einen war uns das extrem frühe Aufstehen für den Sonnenaufgang mit den Kids zu anstrengend und zum anderen ist der Sonnenuntergang nicht ganz so überlaufen. Hier ist man auch flexibler in der Entscheidung ob man fahren möchte oder nicht, da im Gegenzug zum Sonnenaufgang kein Ticket vorher gekauft werden muss (ein unschätzbarer Vorteil mit den Kindern - spontan entscheiden zu können). Allein die knapp 1,5 stündige Fahrt ist schon traumhaft, wir sind durch eine geschlossene Wolkendecke gefahren und hatten oberhalb einen atemberaubenden Fernblick. Wichtig: warme Sachen mitnehmen!

4. Frühstücken im Kihei Cafe oder bei Mc Gillyguddys: Die Pancake-Portionen sind alleine unschaffbar - aber sooo lecker! Besonders die Variante mit Macadamianüssen und Bananen hat es uns angetan. Bei Mc Gillyguddys haben unsere Kids englisch Muffins mit Bacon für sich entdeckt! Die kleine Maus hat hier ihre erste feste Nachrung zu sich genommen (Rührei, Reis und Pancake...)

5. Road to Hana: Ein absolutes Muss bei jedem Maui Besuch ist die Road to Hana zu fahren. Wir haben mit den Kids "nur" die halbe Strecke geschafft, da wir uns wirklich an nahezu alle Sehenswürdigkeiten der Strecke umgeschaut haben. Der Rückweg ist dann trotzdem lang genug. Ich würde empfehlen, eine Nacht in Hana einzuplanen, dann ist der Ausflug deutlich entspannter und man kan sich einige Spots auch für den Rückweg aufheben. Unbedingt empfehlenswert ist es unterwwgs Bananenbrot zu essen, auch der Zuckerrohrsaft (cane juice) ist super lecker. Schwimmen in den zahlreichen Wasserfällen unterwegs ist auch ein Muss - Achtung kalt!! Oft ist das Wetter wechselhaft, denkt also auch an Regenkleidung.

6. U-Boot fahren mit der Atlantis: Für mich ein großes Highlight unserer ersten Maui-Reise mit Familie! Die Atlantis bzw. der Zubringer startet in Lahaina am Pier. Kids fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos (Coupons checken!), Babys dürfen leider nicht mitfahren. Wir haben uns aus diesem Grund aufgeteilt, so dass jeweils ein Erwachsener mit einem Kind gefahren ist und die andere Gruppe das Baby betreut hat. Nachdem man vom Zubringerboot aufs Meer gebracht wurde, ist allein der Anblick des Austauchens der Atlantis schon faszinierend. Nachdem Einstieg werden die Luken geschlossen und es geht abwärts. Durch große Bullaugen hat man einen tollen Blick in die Unterwasserwelt. Wir haben diverse Fische und sogar Haie gesehen. Tolles Erlebnis!

7. SUP fahren. Wassersport gehört auf Maui einfach dazu. In unserem erstem Urlaub haben wir Stand Up Paddelboard fahren ausprobiert und waren begeistert. Es ist relativ schnell und einfach zu lernen und macht riesen Spaß. An unserem Hausstrand in Kihei waren die Bedingungen im Dezember und Januar fast jeden Tag vormittags nahezu perfekt. Teilweise war das Wasser spiegelglatt und man konnte vom Board aus viele Meter weit auf den Meeresboden sehen. Wir haben viele Schildkröten hautnah erleben dürfen. Die Ruhe und Entspanntheit alleine draussen auf dem Meer nur mit dem Board hat uns extrem gut gefallen und auch sehr gut getan.

8. Milchshake trinken bei Peggy Sues in Kihei: Ich sag nur Penautbutter-Milkshake! HAMMER. Das Essen ist eher durchschnittlich, aber die Milchshakes sind absolut superlecker.

9. Stewz Maui Burger hier gibt es unglaublich gute Burger. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und die Größe kann bis zum Tripple gesteigert werden. Da sollte jeder satt werden.