Surfer Kids on Tour

Die 2. Woche in Neuseeland (28.1 - 3.2)

Bay of Island

Wir fühlen uns bei James und Sue in der Clendon Lodge unglaublich wohl. Die beiden sind sehr bemüht um uns. James hat sogar ein Boot und als wir fragen ob wir es ausleihen dürfen, bietet er uns an zusammen mit uns raus zu fahren und uns auf einer unbewohnten Insel auszusetzen und wieder einzusammeln. Wir fahren pünktlich bei auflaufendem Wasser los, die Jungs sind schon Stunden vorher aufgeregt und freuen sich riesig als es endlich losgeht. James zeigt uns auf dem Weg alle Interessanten Häuser an der Küste und setzt uns dann auf Roberton Island aus. Er ist sehr beeindruckt, dass wir alle unproblematisch vom Boot kommen und die letzten 20 Meter durch das Wasser mit (schlafendem) Baby, 2 Kids und Strandtasche überwinden. Da die kleine Maus schläft, macht sich Peter mit den Jungs auf den Weg zur Aussichtsplattform. Die kleine Insel ist traumhaft schön, das Wasser kristallkar und die Aussicht von oben absolut überwältigend. Nach einer knappen Stunde legt James wieder an und wir fahren zurück zur Clendon Lodge.

 

Noch beeindruckt von der tollen Bootsfahrt entscheiden wir am nächsten Tag ein eigenes kleines Motorboot auszuleihen um ein bisschen auf dem Meer zu fahren. Wir entscheiden uns für Great Escape Charters ins Opua. Wir fahren von Russell mit der Fähre nach Opua und essen in Opua Fish n Chips bevor wir zum Bootsverleiher gehen. Nach einer kurzen Einweisung geht es los und wir haben alle großen Spaß auf unserer kleinen Motor-Jacht, wir fahren wieder zu Roberton Island und springen hier ins kristallklare Wasser. Auf dem Rückweg begegnen wir einer großen Gruppe Delfinen! Sie springen munter neben uns her, wir wissen gar nicht wo wir zuerst hinsehen sollen – es ist unglaublich schön.

Cape Reinga

Cape Reinga ist der nördlichste Punkt Neuseelands und ein wichtiger Ort in der Maori Kultur. Nachdem wir eine Nacht auf halben Weg zum Cape verbracht haben, machen wir einen Ausflug dorthin. Es ist herrliches Wetter und die Aussicht von den Felsen hier oben ist atemberaubend. Hier trifft die Tasmanische See auf den Pazifik, tief unter uns tost das Meer.

Auf dem Rückweg halten wir bei den riesigen Sanddünen (Boards haben wir bereits unterwegs ausgeliehen, das ist günstiger als direkt an den Dünen). Das Erklimmen der Sanddünen ist eine größere Herausforderung, den Jungs scheint das nichts auszumachen. Sie klettern immer wieder munter nach oben und sausen die Dünen herunter. Das ist ein großer Spaß.

Opononi und die Kauri-Wälder

Nachdem wir ein zweites Mal auf halben Weg zum Cape übernachtet haben, geht es weiter Richtung Süden. Unser nächstes Ziel heißt Opononi, auch hier haben wir für 2 Nächte ein AirBnB gemietet. Nach einer entspannten Fahrt mit Fährfahrt kommen wir in Opononi am Sandview an, bereits der Anblick von draußen lässt nichts Gutes Vermuten. Und tatsächlich ist die Unterkunft grusselig, dass das Inventar alt ist wussten wir aus der Anzeige, dass es auch noch überall schmuddelig ist und auf der Terrasse mit herrlichem Blick auf das Meer so nach Hund stinkt, dass man kaum draußen sein kann, wussten wir nicht. Jetzt heißt es Augen zu und durch.

Wir besuchen die Kauri-Wälder ganz in der Nähe. Es ist absolut beeindruckend diese riesigen und sehr alten Bäume zu sehen. Der älteste Kauri wird auf über 2000 Jahre geschätzt und ist gigantisch. Leider geht seit 2008 eine Krankheit um, an der viele Kauri Bäume sterben. Die Maori setzen sich dafür ein, dass niemand mehr die Wälder betreten darf um die Krankheit aufzuhalten. Bisher gibt es allerdings lediglich Reinigungsstationen an den Eingängen der Wanderwege, leider gibt es immer wieder Idioten, die diese nicht gründlich nutzen und damit diese wunderbaren und alten Baumbestände gefährden.

Highlights der Woche

Wir fahren Motorboot in der Bay of Islands und sehen eine große Gruppe Delfine
In Kerikeri entdecken wir zufällig eine kleine Bäckerei mit richtigem Sauerteigbrot!
Wir sind am menschenleeren und schneeweißen Rarawa Strand.
Die Jungs verbringen über 2 Stunden mit unserer Vermietern auf deren Weiden alleine und versorgen die Tiere
Wir sind am nördlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reinga – einem wichtigen Ort für die Maori
Wir düsen mit Bodyboards die Sanddünen hinunter
Wir überstehen 2 Nächte in einem wirklich dreckigen AirBnB in Opononi
Wir sehen Kauri-Bäume, die über 2000 Jahre alt sind