Surfer Kids on Tour

Die 4. Woche in Neuseeland (11.2 - 17.2)

Maori-Kultur, Geysire, Kiwi und Hangi

In dieser Woche besuchen wir das Touristendorf Te Puia und Rotorua. Es ist eine gute Gelegenheit einige der Hauptattratktionen der Nordinsel gemeinsam zu sehen. Wir haben großes Glück und bekommen am Seiteneingang einen vergünstigten Eintrittspreis. Der erste Weg führt uns zum großen Geysir, es ist der größte Geysir der südlichen Hemisphäre – bis zu 30 meter sprudelt das heiße Wasser ca. 2 mal pro Stunde. Gerade als wir ankommen bricht er aus. Es ist sehr beeindruckend zu sehen wie kochend heißes Wasser aus der Erde sprudelt. Überall qualmt und dampft es. Wir sehen dem Schauspiel eine Weile zu, bevor wir uns auf den Rundweg entlang des gesamten geothermalen Gebietes machen. Es riecht stark nach Schwefel und dampft überall.

Auf dem Rückweg kommen wir am Kiwi-Haus vorbei und haben großes Glück, dass neben uns nur  noch drei andere Touristen in dem stockdunklen Raum stehen. Lediglich ein paar wenige, rote Lämpchen spenden etwas Licht. Wir schauen konzentriert in das dunkle Gehege und tatsächlich traut sich dieser wundervolle und recht große Vogel heraus. Ich bin völlig begeistert – Wir haben einen echten Kiwi gesehen!! SUPER! Er läuft sogar direkt vor uns an der Scheibe entlang. Als ein paar mehr Menschen reinkommen, versteckt er sich sofort wieder. Wir versuchen es später nochmal, allerdings schaffen es die ganzen anwesenden Japaner nicht ruhig zu sein, so dass wir ihn leider kein zweites Mal zu Gesicht bekommen.

Anschließend geht’s zum Maori-Dorf, hier haben wir uns für eine Show angemeldet. Der Maori-Häuptling begrüßt uns vor dem Haus und lädt uns ein einzutreten. Wir sitzen in der ersten Reihe und können der Show so wunderbar folgen. Es werden typische Maori Tänze und Lieder vorgetragen. Es ist sehr, sehr beeindruckend so einen Blick in die alten neuseeländischen Traditionen zu bekommen. Natürlich gibt es auch den weltbekannten Haka zu sehen. Peter ist ganz aus dem Häuschen diesen einmal im Original sehen zu können. Ganz begeistert von diesem Erlebnis gehen wir etwas zum Mittag essen. Im Dorf kann man das Maori-typische Essen Hangi bestellen. Ein Hangi besteht aus verschiedenen Gemüsesorten und Fleisch, welches in einem Erdofen nur durch die Wärme der heißen Quellen gekocht wird und schmeckt sehr lecker.

Nach diesem ereignisreichen Stunden verlassen wir Te Puia und fahren nochmal an den See von Rotorua. Über der gesamten Stadt hängt der Schwefelgeruch. Wir lassen den Tag am See und auf dem Spielplatz ausklingen bevor wir uns auf die gut 1 Stündige Fahrt zurück nach Omokoroa machen.

Hobbits & Co.

In dieser Woche erfüllen wir einen großen Wunsch von mir! Auch wenn wir alle keine begeisterten Fans der Filme „Herr der Ringe“ oder „Die Hobbits“ sind, möchte ich gerne das Filmset ansehen. Es war gar nicht so einfach Tickets zu bekommen, da die Touren über viele Tage im Voraus ausgebucht sind. So haben wir nur noch einen recht späten Termin um 16:40 Uhr bekommen. Wir fahren rechtzeitig los uns sind bereits um 15 Uhr am Filmset. Bereits die Hinweisschilder nach Hobbiton lassen große Vorfreude aufkommen. Nach kurzer Rückfrage am Ticketschalter, können wir unser Tour sogar auf 15:40 Uhr vorverlegen und somit geht es fast direkt los. Ein Bus bringt ins ins Auenland! Tatsächlich sieht es hier genauso aus wie in den Filmen: sanfte grasbewachsene Hügel, Schafe, Schafe, Schafe. Man glaubt direkt ein Hobbit wandert jeden Moment über die Hügel. Nach 10 minütiger Fahrt kommen wir in Hobbiton an und der geführte Rundweg beginnt. Es ist unfassbar wie groß das Dorf ist! Unzählige, kleine Hobbithäuschen mit kleinen liebevoll gestalteten Hobbitgärten liegen vor uns. Wir laufen die kleinen Wege entlang und sind fasziniert von der hier entstandenen Welt. Natürlich geht es auch über die aus dem Film bekannte Brücke ins Gasthaus „Green Dragon“, hier gibt es für jeden ein Gingerbeer bevor es schon wieder zum Bus und zurück zum Parkplatz geht. Die 2 Stunden in Hobbiton sind schnell verflogen und haben sich in jedem Fall gelohnt. Der Besuch hier ist definitiv einer der großen Highlights unserer Neuseeland-Reise.

Hot Water Beach

Auf dem Weg von Omokoroa nach Rings Beach machen wir einen Stopp am Hot Water Beach. Leider ist noch Flut als wir ankommen, so dass wir entscheiden keine der Schaufeln für 10$ auszuleihen und erstmal am Strand zu schauen. Es ist wieder sehr warm und ein paar Stunden am Strand sind immer eine gute Abwechslung an den Fahrtagen. Wir suchen uns einen Platz ganz in der Nähe einer Familie die bereits ein riesiges Loch im Sand gegraben haben. Die Jungs dürfen die Schaufeln der Familie mitnutzen und machen sich auch gleich an die Arbeit ein tiefes Loch zu graben. Heißes Wasser kommt aber auch in 1 Meter tiefe noch nicht. Mittlerweile ist es 17:30 Uhr die Ebbe setzt ein, ein Stückchen weiter hat sich bereits eine Menschentraube gebildet (ca. 15 Personen sind hier schon sehr viel auf einem Fleckchen….). Tatsächlich sieht man im ablaufenden Wasser kleine Bläschen, ein Zeichen das hier eine heiße Quelle ist. Eine Schaufel ist nun nicht mehr notwendig! Es reicht mit der Hand eine Sandschicht wegzunehmen und das kleine Loch füllt sich sofort mit heißem Wasser, je nachdem wo man steht sogar mit kochend heißem! Absolut unglaublich! Wir müssen richtig aufpassen wo wir stehen um uns nicht die Füße zu verbrühen. Erst kurz vor 19 Uhr machen wir uns    auf dem Weg nach Rings Beach.

Jetski fahren

Endlich ist es soweit und der immer größer gewordene Wunsch der Jungs wird erfüllt: Jetski fahren. In Whitianga haben wir einen Vermieter gefunden und mieten ein Jetski für eine Stunde, bereits den gesamten Vormittag sind die Jungs ganz aus dem Häuschen und können es kaum erwarten. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt stehen wir an dem vereinbarten Ort und es ist niemand zu sehen. Zum Glück ruft der Vermieter wenige später an, dass er gleich kommt und ob wir eine Auto haben. Klar haben wir, denn der eigentliche Treffpunkt ist am Hafen ein paar Kilometer weiter… als er da ist fahren wir ihm hinterher zum Hafen. Er bietet uns direkt an mit uns mitzufahren, so dass die Jungs jeder 1 Stunde fahren können und sich nicht abwechseln müssen. Kaum sind wir am Hafen springen die Jungs auf je ein Jetski und einer fährt mit Peter und der zweite mit dem Verleiher los. Wir sind sehr froh, dass beide sich mittlerweile gut in Englisch verständigen können und das Fahren mit dem fremden Mann kein Problem darstellt. Eine Stunde später kommen unsere drei sehr glücklichen Männer von der Tour zurück und sind völlig begeistert von der Raserei auf dem Meer. Die Jungs durften beide alleine fahren und sind sehr stolz auf sich.

Driving Creek Railway

Die Woche endet am Sonntag mit einer Fahrt in der Driving Creek Railway in Coromandel Town. Ein Privatmann hat hier in den 60er-90 er Jahren eine kleine Eisenbahnstrecke durch den Regenwald und die Berge fast in Eigenregie gebaut. Zum Glück haben wir die Tickets reserviert, denn der Zug ist ausverkauft. Die Fahrt durch den Regenwald, über wackelig aussehende Brücken, durch Tunnel wo der Zug millimetergenau durchpasst und entlang von steilen Abhängen geht es bis zum Eyefull Tower. Hier haben wir eine Weile Zeit die grandiose Aussicht zu bewundern, leider ist das Wetter heute nicht ganz so gut, trotzdem haben wir einen tollen Blick über Coromandel und auf das Meer. Die Rückfahrt ist ebenso beeindruckend. Ein wirklich toller und empfehlenswerter Ausflug.

Highlights der Woche

Wir erleben eine phantastische Maori-Show, bewundern einen Geysir inmitten dampfender Umgebung, sehen einen echten Kiwi-Vogel und essen ein Hangi.

Wir wandeln durchs Auenland uns besuchen Hobbiton.

Wir graben uns am Hot Water Beach unsere eigene Badewanne am Strand.

Die Männer fahren Jetski

Wir fahren mit dem Zug durch den Regenwald.