Surfer Kids on Tour

Die 5. Woche in Neuseeland (18.2 - 24.2)

Thames

Am Montag geht unsere Zeit auf der Nordinsel langsam zu Ende. Als letzten Halt vor dem Abflug sind wir nochmal in Thames und erleben mit unserer Unterkunft ein echtes Highlight. Wir sind für eine Nacht bei Siggi und Carmel in den Bergen von Thames.

Siggi macht mit uns eine Wanderung zu einem Wasserfall. Es geht durch richtigen Busch über Stock und Stein. Für die Jungs genau das Richtige, für uns mit der kleinen Prinzessin auf dem Arm etwas anstrengender. Das Bad am Wasserfall entschädigt aber für die Mühen. Wir verbringen hier einen sehr schönen Nachmittag. Nachdem ich meine Brille wiederbekommen habe und endlich nicht mehr durch die verkratzten Gläser der Ersatzbrille schauen muss kann ich die Ausflüge auch wieder genießen. Es ist einfach besser etwas zu sehen…

Christchurch

Am nächsten Morgen werden wir von Siggi mit einem tollen Frühstück verwöhnt. Es gibt sogar selbst gebackene Brötchen und selbst gemachte Marmelade. Gegen 11 Uhr fahren wir Richtung Auckland um unseren Flug zur Südinseln anzutreten. Die Zeit reicht noch für einen kleinen Abstecher zum Fanshop der All Blacks (die Rugby-Nationalmannschaft Neuseelands) und einem kleinen Mittagessen. Nachdem wir unseren Mietwagen zurückgegeben haben werden wir zum Flughafen gebracht. Dort geht alles sehr schnell und wir fliegen pünktlich los. Der Flug dauert nur 1 Stunden und 25 Minuten, sogar das gesamte Gepäck hat es geschafft… Der Mietwagenshuttle wartet schon auf uns und innerhalb kürzester sind alle Formalien erledigt. Wir sind ganz begeistert, leider zu früh! Das Auto was uns gebracht wird ist tatsächlich für eine Hobbit-Familie gedacht. Ein Fiat 500 wirkt groß dagegen. Da niemand von der Mietwagenfirma mehr da ist müssen wir bis zum nächsten Morgen mit diesem Ding klar kommen. Wir fahren in 2 Etappen zu unserer Unterkunft, zunächst bringe ich das Gepäck weg dann hole ich den Rest der Familie. Für heute haben wir beide genug! Nach einer unruhigen Nacht und einem schnellen Frühstück fährt Peter mit den Jungs und einem kleinen Teil des Gepäcks erneut zum Autovermieter. Ich bleibe mit der kleinen Prinzessin zurück und warte und warte. Nach über 1 Stunde kommen die drei endlich wieder und ich glaube ich sehe nicht richtig. Wir haben ein Schiff…mir kommen drei strahlende Männer aus einem riesen Van entgegen. Ein nagelneues Auto mit 7 Sitzen und einem riesen Kofferraum – und das alles zu dem Sparpreis des Fiat 500. Das ist das erste Mal seit Monaten, dass wir mit einem richtigen, sauberen und großen Auto unterwegs sind und es fühlt sich so gut an. Nach dem niedrigen „Dackel“ von der Nordinsel fühlt es sich hier wie in einem Laster an und wir können endlich wieder über die Leitplanken sehen.

Timaru und die Pinguine

Der erste richtige Halt auf der Südinsel führt uns nach Timaru, wir fahren oder besser schweben mit unserem Van knappe 2 Stunden Richtung Süden bis wir den Ort erreichen. Auch mit der Unterkunft haben wir großes Glück – ein geräumiges Haus mit 3 Schlafzimmern und jeder Menge Platz. Leider spielt das Wetter in Timaru nicht so richtig mit, es ist frisch und wir frieren nach den vielen Wochen der Wärme. Wir verbringen einige ruhige Stunden zu Hause und gehen in das tolle Schwimmbad mit 2 gigantischen Wasserrutschen. Auch der Hafen, der Stadtkern und der große Spielplatz an der Caroline Bay begeistern uns.
Ein Highlight von Timaru sind die kleinen blauen Pinguine, die hier nisten. Nach einer langen Nachmittagsstunde der kleinen Prinzessin schafft auch sie es bis 21:30 Uhr wach zu sein und wir machen uns auf den Weg zum Strand. Mit den Jungs haben wir bereits gesprochen, dass sie ganz leise sein müssen, weil sich die Pinguine sonst  erschrecken und nicht an Land zu ihren Jungen kommen. Die Aussage „Hoffentlich sind da keine Japaner!“ bringt uns sehr zum Lachen und zeigt welche Erfahrungen Kids auf so einer Reise machen. Tatsächlich kommt nach einer Weile ein kleiner Pinguin vom Meer uns huscht gut versteckt an den Felsen zu seinem Nest. Wir haben die Gelegenheit ihn zweimal gut zu sehen und sind begeistert. Wildlebende Pinguine sieht man auch nicht alle Tage.

Highlights der Woche

Peter kann wieder sehen.

Wir fahren ein Schiff.

Wir beobachten kleine blaue Pinguine!