Surfer Kids on Tour

Die 4. Woche Südsee (20. - 26.05.2019)

Die Inseln Pele und Erakor

In den letzten Tagen auf Vanuatu besuchen wir nochmal zwei kleine Inseln. Am Dienstag fahren wir zum Hafen nach Emua (bzw. eher zur Anlegestation) und sprechen einen Einheimischen mit Boot an, ob er uns nach Pele übersetzen kann. Er macht einen Preis und wir verhandeln gar nicht erst, die Menschen hier haben quasi nichts und wir sind froh wenigstens ein kleines bisschen mit unserer Anwesenheit helfen zu können. Die 15 minütige Fahrt ist sehr schön, Pele liegt mitten im türkisfarbenden Wasser und ist ausschließlich von einem einheimischen Stamm bewohnt. Wir werden direkt vom Dorfchef empfangen und fragen (wie es sich gehört) ob wir einige Stunden auf seiner Insel verbringen dürfen. Wir dürfen, und verbringen einen traumhaften Nachmittag in der typischen Südseekulisse: weißer Strand, Palmen, türkisfarbendes Wasser mit bunten Fischen. Wir haben die Schnorchelsachen dabei und genießen alle 5 das tolle Ambiente. Unser Bootfahrer bleibt die ganze Zeit auf der Insel, so dass wir mit der Rückfahrt absolut flexibel sind.

Am Mittwoch machen wir einen Ausflug nach Erakor. Die kleine vorgelagerte Insel vor Port Villa ist eine Resort-Insel, darf aber auch von Tagesgästen besucht werden. Da Nebensaison ist sind wir fast die einzigen Gäste überhaupt und die Angestellten scheinen sich zu freuen, dass jemand kommt! Auf der Rückseite des Gebäudes wird gebaut, was die Jungs die komplette Zeit beschäftigt. Wir genießen die Ruhe und den weißen Strand, spielen mit der kleinen Prinzessin im Sand und ich mache einen Rundgang um die Insel. Es ist traumhaft, zwischen den Palmen stehen immer wieder kleine Bungalows und man hat immer den Blick aufs Meer. Zwischendurch gibt es einige Informationen zu den ersten Missionaren hier. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das Leben hier 1870 gewesen ist, wenn es jetzt noch so rudimentär funktioniert.

Aufbruch nach Fiji

Am Donnerstag verlassen wir Vanuatu und fliegen mit Fiji Airways 2 Stunden nach Fiji. Das Flugzeug ist nur eine kleine Propellermaschine und so ganz wohl ist mir nicht als wir sie besteigen, aber der Flug verläuft reibungslos. Bereits aus der Luft sieht man, dass auf Fiji mehr los ist als in Port Villa, zumindest sieht man mehr Lichter (was aber auch nicht so schwer ist!). Die Immigration verläuft problemlos (die Dame in Vanuatu hatte bereits ausgiebig geprüft ob wir auch wirklich ein Weiterflugticket aus Fiji haben) und wir bekommen auch unser Auto zügig. Diesmal einen VW Caddy, der einen riesigen Kofferraum hat, aber leider nur wieder eine Rücksitzbank. Für die erste Nacht haben wir ein Hotelzimmer im Seascape Hotel gebucht. Nach einigen Schwierigkeiten das zu finden (alle Straßen heißen Queens Road und Straßenbeleuchtungen gibt es auch hier nicht…), liegen wir schließlich doch noch irgendwann in den Betten. Am Freitag machen wir uns nach einem Einkauf auf den Weg Richtung Pacific Harbour. Die Strecke ist ein Traum: es geht fast ausschließlich am Pazifik entlang und die Landschaft mit den grünbewachsenen Bergen ist einfach wunderschön. Nach knapp 3 Stunden Fahrt kommen wir in Pacific Harbour an und sind begeistert von der Entscheidung eine große Villa mit eigenem Pool gemietet zu haben. Wir werden nicht enttäuscht und sind sicher hier eine tolle Woche zu erbringen.

Highlights der Woche

Wir besuchen die Südseeinseln Pele und Erakor und liegen am blütenweißen Strand.

Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen wir von Vanuatu nach Fiji

Wir beziehen eine Villa mit Pool (uns Hausangestellter) auf Fiji und fühlen uns sofort wohl.

In Suva kaufen wir für alle 3 Männer Trikots der Rugby Mannschaft von Fiji (viele Grüße an Oli, du hast uns auf die Idee gebracht!)